Fritz-Höger-Preis 2020 für Backstein-Architektur

Büro Kuehn Malvezzi erhält Gold für Gebäudeintegriertes Dachgewächshaus und Verwaltungsgebäude

Berlin. Für seine herausragende architektonische Leistung beim Bauen mit Backstein wurde das Architekturbüro Kuehn Malvezzi beim begehrten Fritz-Höger-Preis 2020 für Backstein-Architektur mit Gold ausgezeichnet. Mit erneut fast 600 eingereichten Projekten und großer internationaler Resonanz zählt der zum fünften Mal ausgelobte Wettbewerb zu den wichtigsten Architekturpreisen Deutschlands.

Mit seinem Projekt „Gebäudeintegriertes Dachgewächshaus und Verwaltungsgebäude am Altmarkt in Oberhausen“ überzeugte das Architekturbüro Kuehn Malvezzi die Fachjury und setzte sich gegen fast 600 Einreichungen aus der ganzen Welt durch. Kuehn Malvezzi erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Energieeffizienz“ und zählt somit zu den erfolgreichsten Teilnehmern des von der Initiative Bauen mit Backstein ausgelobten Wettbewerbs. Eine herausragende Leistung – nicht nur aufgrund der Quantität, sondern vor allem hinsichtlich der hohen architektonischen und handwerklichen Qualität der Wettbewerbsbeiträge.

Über den Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur
Der erstmals in 2008 ausgelobte Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA e.V. verliehen. Ausgezeichnet werden Architekten und Planer, die das architektonische Potenzial des altbewährten Baufstoffes Backstein nutzen. Gesucht werden Bauten, deren gesamter planerischer Anspruch sowohl ökonomische, ökologische als auch gestalterische Aspekte in sich vereint und deren Architektur sich durch einen angemessenen Umgang mit dem Ort und seinem Bestand auszeichnet.

Weitere Informationen zu dem Preis unter: Initiative Zweischalige Wand – Bauen mit Backstein; E-Mail: info@fritz-hoeger-preis.com; www.fritz-hoeger-preis.com.

Foto: Fraunhofer UMSICHT


Förderung und Projektmanagement

OGM GmbHFrauenhofer UmsichtGefördert wird das Projekt "ALTMARKTgarten - Systemlösungen für Grün in der Stadt: Gestaltung und Bau eines gebäudeintegrierten Dachgewächshauses zur nachhaltigen Pflanzenproduktion und als Nukleus für städtebauliche Kultur- und Innovationsprozesse" durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Bundesprogrammes "Nationale Projekte des Städtebaus"
Stadt OberhausenBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und ReaktorsicherheitNationale Projekte des StädtebausVZO Verwaltungszentren Oberhausen GmbH